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Archivgeschichte

1967 hatten erste Überlegungen zur raschen Einrichtung einer Auffangstelle für Altakten stillgelegter Zechen stattgefunden: Unter Initiative des Deutschen Bergbau-Museums waren daran die Wirtschaftsvereinigung Bergbau, Bonn, und Historiker des Lehrstuhls für Wirtschafts- und Technikgeschichte der Ruhr-Universität Bochum beteiligt. Das Ergebnis der gemeinsamen Bemühungen war die Gründung des Bergbau-Archivs als Zentrales Historisches Archiv des Bergbaus in der Bundesrepublik Deutschland am 01.07.1969. Die Trägerschaft des Bergbau-Archivs übernahmen die Westfälische Berggewerkschaftskasse (heute DMT-Gesellschaft für Lehre und Bildung mbH als Trägerin des Deutschen Bergbau-Museums), die Wirtschaftsvereinigung Bergbau und der Gesamtverband des deutschen Steinkohlenbergbaus. Seit seiner Gründung erfreute sich das Archiv darüber hinaus auch der finanziellen Förderung durch das Ministerium für Stadtentwicklung, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen sowie weiterer Drittmittelgeber für einzelne Erschließungsprojekte. Das Bergbau-Archiv ist als Branchenarchiv überregional mit der sachlich-fachlichen Begrenzung auf einen Wirtschaftszweig tätig.